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TEAM

fachbetrieb rita grechen ist ein interdisziplinäres Theater-Kollektiv mit wechselnder Besetzung. Wir entwickeln Musiktheaterabende, Ausstellungen, Installationen, durational performances, Texte, Filme und prozessorientierte Arbeiten. Durch die netzwerkartige Struktur des Kollektivs und die häufigen Kooperationen mit anderen Kollektiven finden bei uns je nach Projekt verschiedene künstlerische Positionen ihren Platz. 

Viele unserer Projekte setzen sich mit dem Publikum und dem Ort der Versammlung auseinander. Wir untersuchen sowohl die akustischen Qualitäten der Orte als auch die Möglichkeiten eines sich frei bewegenden Publikums. Grundsätzlich ist es uns wichtig gastfreundliche Veranstaltungen zu kreieren. Wir versuchen außerdem, durch die Auswahl der Orte Abweichungen vom Stammpublikum der zeitgenössischen Theaterbühnen und Ausstellungsräume zu erreichen. Wir forschen fortwährend daran, Ausdrucksformen zu entwickeln, die für alle zugänglich sind, ohne Komplexität zu reduzieren oder Widersprüchlichkeiten glattzubügeln.

In der Vergangenheit arbeiteten wir unter anderem gemeinsam mit HELLERAU - Europäischen Zentrum der Künste (Dresden), Riesa Efau (Dresden), Schaubühne Lindenfels (Leipzig), D21 Galerie (Leipzig), Lofft Theater (Leipzig), Spielart Festival (München), Pathos Theater (München), HochX (München), DJ Bike (München), Tafelhalle (Nürnberg), Pavillon (Hannover), Ausstellungshalle Hawerkamp (Münster), Frankfurt LAB (Frankfurt am Main), ARGEkultur (Salzburg) und BRUX (Innsbruck) zusammen.

Team-Mitglieder (alphabetisch):

Konstantin Fontaine ist Audiotechnologe und -programmierer mit einem Fokus auf virtuelle Akustik, Computermusik und Klangkunst. In Berlin studiert er an der Technischen Universität, in der er als wissenschaftlicher Mitarbeiter anhand von virtuellen Realitäten Methodiken zur Auralisierung urbaner Umgebungen erforscht und umsetzt. Seine eigenen Arbeiten im Bereich der Klangkunst betrachten in erster Linie generative Ansätze und algorithmische Systeme, wobei sich seine installativen Werke meist mit der Entfremdung akustischer Szenen beschäftigen und unter anderem im Humboldt Forum Berlin und der Documenta in Kassel zu sehen waren. Als Teil des ZiMMT in Leipzig ist er zudem für kuratorische und technisch betreuende Angelegenheiten im Bereich von 3D-Audio-Konzerten und -Installationen zuständig. Mit fachbetrieb rita grechen ist er seit 2023 unterwegs und hat hier im Bereich der Klang-Verräumlichung bei Hält uns wach und Self Care Strandbefehl mitgewirkt.

Miguel Ángel García Martín, in Zamora (Spanien) geboren, arbeitet als Schlagzeuger und Performer in multidisziplinären Performances und experimentellen, wie auch zeitgenössischen klassischen Musik-Projekten. Auf der Flucht vor Routine und Langeweile hält García seine Neugier aktiv als Mitglied von ensemble this | ensemble that, KvG Bottom Orchestra, fachbetrieb rita grechen, Tribal und ensemble lemniscate. Er tritt auch regelmäßig mit dem Collegium Novum Zürich, dem Nouvel Ensemble Contemporaine und der Basel Sinfonietta auf. Im Bereich der zeitgenössischen klassischen Musik arbeitete er bisher u.a. mit Komponist:innen wie Simon Steen-Andersen, Kathy van Eck, Ondrej Adamek, Michael Maierhof, Erin Gee, Alberto Bernal, Jürg Frey, Pierluigi Billone, Oscar Bianchi, Rebecca Saunders, Eno Poppe, Andreas E. Frank, Vinko Globokar, Phillipe Manoury und Stefan Prins. Im experimentellen Bereich hat er an der Realisierung multidisziplinärer Projekte an der Seite von Lê Quan Ninh, Julian Sartorius, Strotter Inst., Zimoun oder Myriam Bleau gearbeitet.

Urs Cornelius Humpenöder lebt und arbeitet in Leipzig. Er studierte Kultur-, Literatur-, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Journalistik in Dortmund, Hildesheim, Konstanz und Leipzig. Nach Hospitanzen in den Feuilletons der Basler Zeitung und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb er u.a. für die Südwest Presse und die Deutsche Presse-Agentur. Als Autor in der freien Theaterszene interessieren ihn vor allem kollaborative Schreibprozesse, Erinnerungskulturen, digitale Kulturen und große Gefühle. Für die Tänzerin und Choreographin Eva Borrmann hat er 2022 den Tanztheatertext Un Amor oder Die Erfindung meiner Mutter geschrieben. Das Stück wurde zu den Bayrischen Theatertagen 2024 eingeladen. Zudem schreibt er oft gemeinsam mit Hannes Köpke. So entstand u.a. die Road-Trip-Erzählung über die deutsche Autobahn Esra und Heit (2022) für die Ausstellung Symposium Raststätte (Kunsthalle Baden-Baden) oder das Theaterstück Self Care Strandbefehl (2024). 

Laura Immler lebt in Leipzig und arbeitet als Bühnen- und Kostümbildnerin, im musikalischen Bereich in der freien Theaterszene und an der Schnittstelle zur Bildenden Kunst. Sie studierte Bühnen- und Kostümbild in Dresden (2012 – 2013) und Umweltingenieurswesen in Konstanz (B.Eng. : 2017). Assistenzen führten sie ans Schauspiel Frankfurt und Schauspielhaus Bochum. In unterschiedlichen Kooperationen entstanden eigene Arbeiten wie Nipple Jesus, Äther, Die Paul Voëll Show, Il Farnace und Our Everlatest Bodies. Seit 2018 entwickelt sie kollektiv Arbeiten mit fachbetrieb rita grechen, darunter u.a. piece of silence, ARBEITENDE und Was ist mehr zu viel als alles. Außerdem schrieb sie zusammen mit Hannes Köpke das Stück Hält uns wach über den Cum-Ex-Skandal. Ihr aktuelles Interesse für künstlerische Auseinandersetzungen liegt im theoretischen Bereich auf posthumanistischer Theorie, Ähnlichkeitstheorie, Ressourcenströmen und Wirtschaftssystemen. Im praktisches Bereich auf der Aneignung neuer Methoden zur Musik-/Soundkreation und 3-D-Modellierung/Animation.

Hannes Köpke kommt aus Hannover. 2018 gründete er mit anderen das interdisziplinäre Theaterkollektiv fachbetrieb rita grechen, mit dem er seitdem überwiegend arbeitet. Wichtige Arbeiten waren zum Beispiel Was ist mehr zu viel als alles, Viecher, Hält uns wach und Vertigo Years. Gemeinsam mit FEELINGS (Berlin) entstanden außerdem die theaterpädagogischen Filme Schlittski 13 und Salon. Hannes Köpke schreibt auch. Mit Laura Immler schrieb er das Stück Hält uns wach, das 2019 einen Preis des studio naxos gewann. Mit Urs Humpenöder schrieb er unter anderem die Liebesnovelle Esra und Heit für die Kunsthalle Baden-Baden und das Stück Self Care Strandbefehl über das Seebad Prora, das 2024 von fachbetrieb rita grechen am Festspielhaus Hellerau uraufgeführt wurde.

Sinaida Michalskaja, geboren 1985 in Moskau (Russland), ist Künstlerin, die in Berlin lebt und arbeitet. In ihrer transmedialen Praxis setzt sie sich mit Gegensätzen als möglichen Fehlkonstruktionen kultureller Konventionen auseinander. Zu ihren jüngsten Ausstellungen gehören: Tagesschau (im Duo mit Andrey Bogush) bei Mountains, Berlin (2022); Von der schenkenden Tugend bei Zarinbal Khoshbakht, Köln (2021);  Tell me I belong bei Misc, Athen (2021), Zwei Schwestern (im Duo mit Andrey Bogush) bei Zarinbal Khoshbakht, Köln (2020), Ici et là-bas am Goethe-Institut, Paris (2019), und Soft Hits im Kunstraum Ortloff, Leipzig (2019). Sie war Meisterschülerin von Peter Piller und Heidi Specker an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und studierte zuvor and der Central Saint Martins School of Art and Design, London (MA) und an der Fachhochschule, Düsseldorf (BA).

Ferdinand Nowitzky wurde in Dresden geboren. In der Spielzeit 2013/14 nahm er am Theaterjahr der Jungen Burg am Burgtheater Wien teil. Dort war er u.a. in Michael Kohlhaas, Don Quixote und Mendy – das Wusical zu sehen. Anschließend begann er sein Schauspielstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien. Während des Studiums war er in Ein Porträt des Künstlers als junger Mann an der Theaterakademie August Everding München, sowie am Burgtheater Wien in Radetzkymarsch von Joseph Roth (Regie: Johan Simons) und Zelt von Herbert Fritsch zu sehen. Mit dem fachbetrieb rita grechen entstanden in den letzten Jahren zahlreiche Arbeiten, wie zum Beispiel: piece of silence an der HfBK Dresden, Vertigo Years beim Spielart Festival in München und Was ist mehr zu viel als alles in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden.

Laura Pföhler studierte Soziologie an der Universität Mannheim und Kulturvermittlung mit Schwerpunkt Theater an der Universität Hildesheim. Sie forscht zu (partizipativen) zeitgenössischen Theaterformen und setzt sie ins Verhältnis zu politischer Theorie und Philosophie. Neben ihren Tätigkeiten im Bereich der Kulturvermittlung in Form von Workshops und Vermittlungsformaten absolvierte sie Praktika und Assistenzen am Kinder- und Jugendtheater Mannheim (Schnawwl), Deutsche Oper Berlin, Sasha Waltz&Guests, Goethe-Institut Paris und Festival Theaterformen. Mit ihrem Bochumer Performance-Kollektiv STERNA | PAU produktionen entwickelte sie 2018 die Performance a porn a day, im Herbst 2019 die Performance Körperschaften der Vernetzung sowie eine Web-App für das kollektive Schreiben alternativer Geschichten in dem Recherche-Projekt call me by any name im Winter 2020. Mit fachbetrieb rita grechen arbeitete sie in dem öffentlichen Recherche-Projekt Rita represents und für Hält uns wach zusammen.

Jasmina Rezig ist seit 2016 freischaffend als Theaterschaffende, Performende und im Bereich Sound/Komposition tätig. Künstlerisch interessieren zie interdisziplinär und spartenübergreifend erarbeitete Versuchsanordnungen, um queeren und diversen Perspektiven künstlerisch Ausdruck zu verleihen. Zudem sucht zie ständig neue Arbeitskonstellationen und Positionen: neben Projekten, die in Gruppen wie fachbetrieb rita grechen, Hauptaktion oder Das Schaubüro realisiert wurden, initiierte zie auch partizipative Formate wie anti.go.ne.volk oder die Performance Jugend ohne Gott nach Horváth, welche zie mit Schüler:innen des Rupprecht-Gymnasiums München erarbeitete. Zudem beteiligte zie sich auch im institutionellen Rahmen an verschiedenen Produktionen, wie bereits am Staatstheater Nürnberg, Marstall/Residenztheater München und den Münchner Kammerspielen. Außerdem begeistert zie sich für 3D Audio und realisiert Konzerte/Installationen für Multikanal Systeme. 

Olivia Rosendorfer arbeitet als Bühnenbildnerin, Kostümbildnerin und Performerin. Sie entwickelt ganzräumliche Bühnen mit dem Fokus auf das Zusammenspiel von Architektur und Sound, um Atmosphären zu schaffen, die das Publikum einnehmen. Ihre Kostümbilder verschränken zeitgenössische Haute Couture und Popkultur mit historischen Modeerscheinungen. Zudem ist ihr in der Darstellung von Körpern auf der Bühne das Spiel mit Gender und der Bruch mit normativen Körperbildern ein Anliegen. 2018 gründete sie mit Kolleg*innen das interdisziplinäre Musiktheater-Kollektiv fachbetrieb rita grechen. Sie ist bei den Projekten an der Konzept- und Formatentwicklung beteiligt, wie auch an der performativen, bühnen- und kostümbildnerischen Umsetzung. Als Bühnen- und Kostümbildnerin verbindet sie zudem eine langjährige Zusammenarbeit mit den Regisseurinnen Franziska Angerer und Julia Prechsl.

Julia Scholz studierte Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, sowie an der Akademie für Bildende Künste Wien. Sie arbeitet als freie Bühnen- und Kostümbildnerin, sowie Performancekünstlerin. Neben Projekten in der Freien Szene ist Julia auch als traditionelle Ausstatterin aktiv und entwarf beispielsweise die Kostüme für Wie es euch gefällt am Staatsschauspiel Dresden (2022). Für die Arbeit Self Care Strandbefehl arbeitete Julia erstmalig mit fachbetrieb rita grechen zusammen. Neben ihrer Arbeit als Bühnen- und Kostümbildnerin engagiert sie sich für eine nachhaltige Stadtgemeinschaft und ist seit 2020 ehrenamtlich in der Materialvermittlung Zündstoffe Dresden und im Konglomerat e.V. aktiv. 2021 war sie Gründungsmitglied des Gemeinschafts- und Nachbarschaftsgartens nebenan. 

Konstantin Sieghart arbeitet als Gitarrist, Sänger, Performer und Radio Moderator. In der Spielzeit 2013/14 absolvierte er das Theaterjahr der Jungen Burg am Burgtheater Wien. Von 2016 bis 2022 Studierte er Jazzgitarre und Gesang in Wien und Linz (u.A. bei Miroslav Mirosavljev, Peter O’Mara, Martin Koller und Agnes Heginger). 2013, 2014 und von 2016 bis 2019 moderierte und gestaltete er die VorstellBar, eine offene Bühne im Rahmen des Burgtheaters Wien. Seit 2018 entwickelt er kollektiv mit der Gruppe fachbetrieb rita grechen Musiktheaterprojekte, u.a. piece of silence, Vertigo Years, Was ist mehr zu viel als alles, Rita represents und Rita represents Mutter Courage. In der Spielzeit 2021/22 arbeitete er als Bühnenmusiker und Performer am Staatstheater Darmstadt. Mit Sebastian Radon trat er in dem gemeinsam entwickelten Kabarett-Programm Heute: Leopold III. auf. Derzeit arbeitet er außerdem als Moderator bei Radio 88.6 und tritt regelmäßig als Jazz Gitarrist und Sänger in der Konzertreihe Ernst & Schmäh auf.

Swantje Silber ist Bühnen- und Kostümbildnerin und Performancekünstlerin. Sie realisiert Produktionen zwischen Theater, Film, (Musik-)performance und Bildender Kunst. Zum einen arbeitet sie gerne an klassischen Bühnen- und Kostümbildern, zum Anderen ist sie in der Freien Szene in kollektiven Strukturen tätig. Ihre Arbeiten sind immer experimentelle Auseinandersetzungen mit Materialien und Techniken, der Schwerpunkt hierbei liegt auf gesellschaftlichen (Rollen-)Bildern, soziokulturellen Phänomenen und auf der Beziehung zwischen Publikum und Darsteller*innen, sowie deren aktivistischem Potenzial. Ihre Arbeiten wurden u.a. auf der Prague Quadriennal 2019, im Staatstheater Braunschweig, Societaetstheater Dresden, in Hellerau - Europäisches Zentrum der Künste Dresden, an den cammmerspielen Leipzig, an der Theaterakademie August Everding München, dem schwere reiter München und dem Theater Winkelwiese in Zürich gezeigt.

Yannik Stöbener arbeitet als Schauspieler, Choreograf und Chorführer. Seit 2016 wirkt er regelmäßig in Ulrich Rasches Inszenierungen mit. So war er zuletzt u.a. in Iphigenie auf Tauris am Wiener Burgtheater, Leonce und Lena am Deutschen Theater Berlin und Nathan der Weise bei den Salzburger Festspielen zu sehen. 2021 arbeitete er erstmalig als Choreograf an der Oper Genf zusammen mit Ulrich Rasche an der inszenierung Elektra. Unter der Regie von Antigone Akgün spielte er am Gostner Hoftheater in Nürnberg in Nora und kein Puppenheim, frei nach Ibsen. Im Dezember 2023 war er in der Inszenierung Der einigermaßen tröstliche Gesang der Chöre von David Mooser und Nathalie Baudy am Theater HochX in München zu sehen. Mit fachbetrieb rita grechen entstanden seit 2021 die Arbeiten abschlafen, Viecher, Hält uns wach und Self Care Strandbefehl.

Paul Voell, geboren 1996 in Mönchengladbach, sammelte erste Theatererfahrungen als Schauspieler in studentischen Produktionen und Regiehospitant beim Deutschen Schauspielhaus Hamburg und den Salzburger Festspielen. Nach dem Abschluss seines literaturwissenschaftlichen Bachelorstudiums in Konstanz und Warwick arbeitete er zwei Spielzeiten lang in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Erlangen. Er vertrat außerdem 2019 die Organisationsleitung des Opernfestivals Rossini in Wildbad und war als Set Runner beim Fernsehen tätig. Seit 2017 arbeitet er mit dem fachbetrieb zusammen, bei der Konzeptentwicklung, Video- und Lichtdesign sowie als Performer. Im Sommer 2023 wird er seinen M.A. in Inszenierung der Künste und der Medien an der Universität Hildesheim abschließen. Im Rahmen dieses Studiums hat er sich wieder vermehrt dem Medium Film gewidmet, das ihn seit seiner Kindheit begeistert.

Maria Wang Kvalheim lebt in Norwegen und arbeitet im Bereich der akustischen Szenografie und als Performerin. An der Norwegian Theatre Academy schloss sie ihren Bachelor in Szenografie ab. Ihre Arbeit versucht das klangliche´und akustische Potenzial des architektonischen Raums herauszuarbeiten. Sie interessiert sich für die Beziehung zwischen Bewegung und Raum und wie sensorische Arbeit die Bewegung eines Publikums beeinflussen kann. Regelmäßig entwickelt sie Projekte mit dem Musiktheater-Kollektiv fachbetrieb rita grechen; zuletzt entstand die durational Performance Hält uns wach am Pathos Theater in München (2021). 2020 war sie außerdem Teil der Residenz Climata von PRAKSIS Oslo und dem Goethe-Instituts mit dem Schwerpunkt auf Soundart. 2021 wurde sie eingeladen, an der Residenz SCI-FLY im Øy Theater teilzunehmen, dabei entstanden die Videoarbeiten 11 284 729 702 690 NOK im Rahmen der Ausstellung Mattering: Oil am Teknisk Museum in Oslo. 

Nicole Marianna Wytyczak, geboren in Katowice (Polen), Waage mit Aszendent Waage, Mond in Skorpion. 2011 absolvierte sie am T. Kantor Kunstgymnasium ihr Diplom in Gestaltung und Freie Kunst (Schwerpunkt Grafik), danach studierte sie Bühnen- und Kostümbild an der HfBK Dresden (Diplom: 2017). Anschließend folgte eine Festanstellung an den Münchner Kammerspielen von 2017 bis 2020 als best girl, dort arbeitete sie u.a. mit Philippe Quesne, Trajal Harrell, Florentina Holzinger, Susanne Kennedy, Marta Górnicka, Alexander Giesche und Henrike Iglesias. Seit 2020 arbeitet sie freiberuflich als visual Designerin am Theater und im Film, u.a. an den Häusern Münchner Kammerspiele, Schauspiel Dortmund, Staatsschauspiel Dresden, Theater Braunschweig, Theater Augsburg, TJG Dresden und Festspielhaus Hellerau. Sie fühlt sich am wohlsten an der Schnittstelle von freier Kunst und Technischer Umsetzung.

Julius Zimmermann wurde in Dresden geboren und studierte nach dem Abschluss seiner Kochausbildung Bühnen- und Kostümbild an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden (Diplom: 2017). Arbeitsschwerpunkte sind vor allem gegebene Räume und Architekturen als Inszenierungsvorschläge einzubeziehen und gemeinsam mit Videoprojektionen die Raum- und Stimmungsqualitäten aufzunehmen und zu modellieren, dabei fokussiert er sich auf 3D-Simulierte Inhalte. Seit 2019 arbeitet er außerdem im Bereich Tanz- und Theaterfotografie u.a. für die Tanzwoche Dresden. Mit fachbetrieb rita grechen verbindet ihn eine kontinuierliche Zusammenarbeit, so entstanden u.a. die Projekte Vertigo Years, Was ist mehr zu viel als alles, Rita represents, Viecher und Hält uns wach. Für die theaterpädagogischen Filmprojekte Schlittski 13 und Salon in Kollaboration mit dem Kollektiv FEELINGS zeichnete er verantwortlich für Kamera und Schnitt.